Über den Denunzianten. Eine Vorrede zum dritten Teil des Salons.

Heute war ein netter Tag. Ich bin gerade von zwei Kindern, respektiv 4 und 6 Jahre alt, in Monopoly Deal abgezogen worden. Asiaten sind halt einfach schlauer, als wir stumpfsinnigen Europäer.
In der Kirche wurde ich heute morgen gebeten ein Lied auf Deutsch zu übersetzen und einen Teil davon vorzusingen. Das machen die so schnell nicht nochmal mit mir. Hah.
Und ich habe gelernt, dass es in China scheinbar nicht so gut kommt, sich mit Tschüss zu verabschieden. Das hört sich offensichtlich so an, als würde man auf Chinesisch “Geh weg und stirb” sagen.
In den letzten Tagen wurde mir von mehreren alten Männern bestätigt, dass ich “very handsome” sei. Ich würde es zwar bevorzugen, wenn solche Komplimente von netten Mädchen kämen, aber man muss nehmen was man kriegen kann 😀
Tatsächlich stelle ich fest, dass ich mich auch ohne Tom gar nicht so einsam fühle, wie ich dachte. Eigentlich geht es mir sogar ziemlich gut.
Hier kommt es mir wahrscheinlich zu gute mich intensiv mit den Lehren Anselms von Canterbury beschäftigt zu haben.
Niemals die Stoa außer Acht lassen. Nie.
Außerdem habe ich einen Hühnerfuß gegessen.

Falls jemand von den Leuten, die das hier lesen Zeit und Muße hat, dann würde es mich erfreuen, wenn ihr für unseren Englischkurs und unser Osterprogramm beten könntet.

Die Chinesen haben alle einen an der Klatsche. Ich mag sie.

 

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